Die Integration generativer Künstlicher Intelligenz in hochsensible Arbeitsbereiche erfordert ein Höchstmaß an Präzision und Datensicherheit. In einem gemeinsamen Impulsprojekt wurde untersucht, wie Sprachmodelle die juristische Informationsrecherche optimieren können, ohne die strengen Anforderungen des Datenschutzes zu verletzen.
Das Projekt im Überblick
In der juristischen Praxis stellt die effiziente Aufarbeitung umfangreicher Mandantendaten einen Zeitfaktor dar. Die auf deutsches Arbeitsrecht spezialisierte Arbeitgeberkanzlei, sieht sich täglich mit einer Vielzahl sensibler personenbezogener Daten konfrontiert.
Da herkömmliche Cloud-Lösungen wie beispielsweise Microsoft 365 Copilot aufgrund ihrer Hosting-Architektur und der notwendigen Übermittlung an außereuropäische Server häufig nicht die erforderliche DSGVO-Konformität für Berufsgeheimnisträger bieten, wurden im Projekt rechtssichere Alternativen betrachtet.
Projektziele
Das primäre Ziel des Vorhabens bestand darin, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Implementierung einer wirtschaftlichen KI-Lösung zu schaffen. Dabei spielten folgende Kernaspekte eine wichtige Rolle:
- DSGVO-Konformität: Evaluierung von Hosting-Standorten und die Gewährleistung einer strikten Trennung sensibler Datenflüsse.
- Technologische Diversität: Vergleich zwischen lokal installierbaren Open-Source-Lösungen und dediziert gehosteten europäischen Cloud-Diensten.
- Funktionalität: Informationssuche innerhalb unstrukturierter Datenquellen wie PDF-Dokumenten und E-Mail-Korrespondenzen.
Das Unternehmen
Die Arbeitgeberkanzlei Jacqueline Greinert mit Sitz in Kassel agiert seit über 20 Jahren als spezialisierter Partner für Arbeitgeber. Die Expertise umfasst das Individual- und Kollektivarbeitsrecht, insbesondere in den Bereichen Kündigungsrecht, Personalstrategie und Sozialauswahl.






